Gemütlich und entspannt unter einem Alpaka-Lamawollduvet zu liegen, ist vielleicht eins der schönsten Dinge, die man nach einem anstrengenden und ereignisreichen Tag tun kann.
Denn Schlaf ist so viel mehr, als die meisten Menschen annehmen. Wir brauchen den Schlaf nicht nur, um am nächsten Morgen fit zu sein, sondern auch, weil wir in den Nachtstunden die ganzen Geschehnisse und Erfahrungen des Tages verarbeiten. Es ist deshalb essentiell, dass man nicht nur bequem liegt, sondern auch, dass man sich möglichst wohl fühlt, wenn man unter die Decke schlüpft.
Alpaka-Lamawolle ist sehr beliebt geworden, da das Material zahlreiche Vorteile mit sich bringt und vergleichbare Füllmaterialien nicht denselben Komfort und Nachhaltigkeitsaspekt vorweisen können. Doch bei dieser besonderen Wolle gibt es noch weitere Benefits zu entdecken, die man unbedingt vor dem Kauf wissen muss!






















Ein anderer Nachbar hatte eine Schafherde, ich fragte ihn um Wolle an, wusch diese von Hand, färbte sie mit Pflanzen ein, (die Anleitungen entnahm ich einem Buch), kämmte sie mit Handkarden und lernte dann das Spinnen anlässlich eines Kurses, welcher von einem älteren Ehepaar in unserem Haus gegeben wurde. Das fertige Garn verstrickte ich zu einem Pullover. Das war vor im Jahr 1976 , mittlerweile habe ich viel dazugelernt in Kursen und auch erfahren, dass Schafwolle eben nicht gleich Schafwolle ist.
Neben der Schule wollte ich auch noch kreativ sein und so lernte ich bei einem alten Korber das Weidenflechten.Es entstanden „Chrisichrätte“ und verschiedene kleinere Korbwaren. Für grosse Weidenkörbe hatte ich noch zu wenig Kraft und Übung, dass sie schön rund würden.
Nach der Schule half ich bei verschiedenen Bauern aus, wobei ich vor allem auf dem Feld (Traktorfahren)und im Stall (melken), aber auch sonst alle anfallenden Arbeiten verrichtete. Das bäuerliche Haushaltlehrjahr absolvierte ich ein Jahr später auf dem Lampenberg (Abendsmatt)BL. Danach konnte ich selbständig einen Bauernhaushalt führen und war dann an verschiedenen Stellen in frauenlosen Bauernhaushalten, bis ich die Haushaltungsschule Hondrich absolvieren konnte.
Nach der Schulzeit, als ich bei einem Bauern im Nachbardorf arbeitete, trat ich erstmals in eine Trachtengruppe ein. Ich war von Anfang an total begeistert, vor allem auch von den Trachten. In Gelterkinden wurden nur gemischte Paare geduldet, es durften also nicht zwei Frauen miteinander tanzen. Ich hatte Glück,es war noch ein Lediger dabei. Ich nähte mir dann auch die Baselbieter Werktagstracht, dazu gehörte natürlich auch ein weisses Trachtentüchli (siehe Bild). In einem Nachbardorf wohnte eine Frau, welche das filoschieren noch beherrschte und es mir auch beibrachte.
Nachdem ich schon etwas Geld selber verdient hatte, verkaufte ich meine inzwischen vier Ziegen und erstand mir dafür einen vierjährigen Ponyhengst mit Wägeli. Wir mussten ihn jedoch sofort kastrieren lassen, sobald er ein Pferd auch nur von weitem sah, stellte er sich auf die Hinterbeine oder fuhr einfach den Hang hinauf mitsamt dem Wägeli. Nach der Kastration war er schon etwas ruhiger geworden, sodass ihn auch meine 11-jährige Schwester reiten konnte.
1993 absolvierte ich in Hondrich die bäuerliche Haushaltungsschule und lernte dort noch gründlich putzen, kochen, nähen usw. Besonders das Handweben (siehe Jacke auf dem Bild) hatte es mir angetan. Ich wob auch die Schürze zur Gotthelftracht, welche ich mir dort unter der Anleitung einer Trachtenschneiderin anfertigen durfte. Das Gärnli knüpfte ich natürlich auch selber dazu. (Die Kolleginnen konnten nicht verstehen,das ich so etwas machen konnte).
2002 begann ich das, was schon lange in meinem Kopf schwebte: Klöppeln. Ich lernte anlässlich eines Filoschierkurses, den ich gab, eine geübte Klöpplerin kennen, welche in einem Nachbardorf wohnte und bereit war, mir das Klöppeln beizubringen. Es ist sehr arbeitsintensiv, aber sonst gar nicht so schwierig, wie es aussieht.






























Der Filzworkshop an der Museeumsnacht fand sehr gut Anklang.















