Autor: Daniel Spycher
Alpaka vs. Daunen: Warum ein Alpaka-Lamawollduvet die beste Wahl für gesunden Schlaf ist
Gemütlich und entspannt unter einem Alpaka-Lamawollduvet zu liegen, ist vielleicht eins der schönsten Dinge, die man nach einem anstrengenden und ereignisreichen Tag tun kann.
Denn Schlaf ist so viel mehr, als die meisten Menschen annehmen. Wir brauchen den Schlaf nicht nur, um am nächsten Morgen fit zu sein, sondern auch, weil wir in den Nachtstunden die ganzen Geschehnisse und Erfahrungen des Tages verarbeiten. Es ist deshalb essentiell, dass man nicht nur bequem liegt, sondern auch, dass man sich möglichst wohl fühlt, wenn man unter die Decke schlüpft.
Alpaka-Lamawolle ist sehr beliebt geworden, da das Material zahlreiche Vorteile mit sich bringt und vergleichbare Füllmaterialien nicht denselben Komfort und Nachhaltigkeitsaspekt vorweisen können. Doch bei dieser besonderen Wolle gibt es noch weitere Benefits zu entdecken, die man unbedingt vor dem Kauf wissen muss!

Der Unterschied in der Temperaturregulierung und im Feuchtigkeitsausgleich
Zugegeben: Daunen haben eine gute Wärmeisolation, die viele zu schätzen wissen. Allerdings darf man hierbei nicht vergessen, dass bei Daunen auch sehr schnell ein regelrechter Hitzestau bzw. Wärmestau entstehen kann. Deshalb neigen Menschen, die zu Daunen greifen, dazu, eher zu schwitzen. Ein unangenehmes Szenario, wenn man sich eigentlich entspannt in die Decke einkuscheln möchte.
Dahingegen überzeugt die Wolle des Alpakas. Sie ist sehr thermoregulierend, da sie aus hohlen Fasern besteht. Soll heissen: Im Sommer kühlt sie angenehm und im Winter hält sie wunderbar warm. Die Alpaka-Lamawolle sorgt dafür, dass die Körpertemperatur konstant gehalten wird. Schwitzen oder Frieren? Fehlanzeige! Das ist ideal für alle, denen es nachts schnell warm oder kalt wird.
Wenn die Temperaturen wechseln, dann ist die Daunendecke keine gute Option. Sie ist eher für sehr kalte Winternächte geeignet. Die Alpaka-Wolle passt sich wesentlich besser an unterschiedliche Temperaturen an!
Alpaka oder Daunen – Atmungsaktivität und Feuchtigkeitsregulierung
Es ist bekannt, dass Daunen eine ziemlich schlechte Feuchtigkeitsaufnahme haben. Das bedeutet, dass die Daunen entstehende Feuchtigkeit nicht gut abtransportieren können. Noch störender ist die Tatsache, dass es schnell zu unangenehmen Klumpenbildungen kommt, wenn zu viel Feuchtigkeit aufgenommen wurde. Abgesehen davon riechen Daunen durch Feuchtigkeit muffig und ziehen lästige Milben an.
Ganz anders verhält es sich bei hochwertiger Alpaka-Wolle. Sie kann bis zu 30% ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und fühlt sich dabei immer noch nicht feucht an. Die Feuchtigkeit wird aufgesogen und im Verlaufe des Tages wieder abgegeben. Beim Schlafen ist das richtige Klima unglaublich wichtig, weshalb Alpaka-Wolle den gesunden Schlaf nicht durch ein unangenehmes Nässegefühl stört.
Menschen, die nachts schwitzen, kennen das: Man wacht mitten in der Nacht auf und stellt erschrocken fest, dass man sich während des Schlafs nass geschwitzt hat. Nicht nur, dass das Gefühl auf der Haut äusserst eklig sein kann, das Kleben verhindert natürlich auch das schnelle Einschlafen. Erst einmal umziehen, bevor es wieder ins Bett gehen kann. Das unterbricht nicht nur die REM-Phase (Tiefschlafphase), sondern kann auch dazu führen, dass man schlechter oder gar nicht mehr einschläft. Die Alpaka-Wolle vermeidet das durch eine grossartige Feuchtigkeitsregulierung und Atmungsaktivität.

Die richtige Alternative für Allergiker
Ohne schniefen, niesen oder rote Augen
Allergiker müssen oft darauf achten, was für Produkte sie kaufen. Beim Schlaf verhält sich das natürlich nicht anders. Gerade, weil man zwischen sieben und neun Stunden täglich im Bett verbringt, ist es sinnvoll, seine Duvet-Wahl zu überdenken.
Daunen enthalten Milben und zahlreiche andere Allergene, von denen sich hygienebewusste Menschen lieber fernhalten. Doch bei Allergikern sind gerade diese Feinheiten ausschlaggebend. Zudem müssen Daunen regelmässig durchgelüftet werden, selbst die Reinigung ist umständlich. All das, um ein feuchtes Milieu zu vermeiden, in dem sich Tierchen und Bakterien ansiedeln können. Selbst die blosse Lagerung kann Daunen muffig werden lassen.
Ein Alpaka-Lamawollduvet ist von Natur aus hypoallergen. Es enthält keinerlei Reizungspotenzial für Allergiker oder Menschen mit sensibler Haut. Alpaka- und Lamawolle haben viele antibakterielle Eigenschaften und lassen dadurch keine Keime zu.
Gerade, wenn man zu Allergien neigt oder aber auch ein besonderes Hygienebewusstsein an den Tag legt, stellt Alpaka-Wolle die einzig wahre Alternative dar. Menschen mit empfindlicher Haut oder bestimmten Hauterkrankungen können ebenfalls von den vielen Vorteilen des Alpaka-Lamawollduvets profitieren.
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Alpaka Duvet / Lama Duvet
Preisspanne: 350.00 CHF bis 829.00 CHF ink. MWST -
Alpakawollduvet / Lamawollduvet für Kinder
Preisspanne: 190.00 CHF bis 310.00 CHF ink. MWST
Fokus: Tierschutz und nachhaltiger Konsum
Immer mehr Menschen erkennen, dass wir besser mit unserem Konsumverhalten umgehen müssen. Nicht unbedingt nach dem Motto „weniger ist mehr“, aber definitiv mehr von „Qualität über Quantität“. Vergleicht man entscheidende Aspekte zwischen Daunen und Alpaka-Wolle, so wird klar, dass Alpaka- und Lamawolle die bestmögliche ethische Entscheidung ist.
Leider wird ein Grossteil der Daunen durch die qualvolle und fragwürdige Lebendrupfung gewonnen. Man kann sich sicher vorstellen, wie schmerzhaft das für die Tiere sein muss. Neben dieser schrecklichen Materialgewinnung kommt die schauderhafte Massentierhaltung hinzu, die zudem von weiterem Leid und schlechten Haltungsbedingungen geprägt ist.
Die Gänse und Enten werden oft in kleinsten und dreckigen Ställen gehalten. Echte Qualität und Tierschutz – Fehlanzeige. Ausserdem müssen Daunen sehr intensiv gewaschen und anschliessend sterilisiert werden, um den Hygienevorschriften zu entsprechen. Dieser Vorgang ist allerdings sehr umweltbelastend, da es sich dabei um eine chemische Reinigung handelt.

Die tierfreundliche Herstellung des Alpaka-Lamawollduvets bei Natura-Handwerk
Für das Alpaka-Lamawollduvet werden die Tiere nur einmal pro Jahr geschoren. Dabei geht man äusserst achtsam vor und fokussiert, dass die Schur dem Wohlbefinden der Tiere dient. Im zweiten Schritt nutzt man Bio-Waschmittel und eine Wassertemperatur von bis zu 80 Grad Celsius, um Schmutz und Verunreinigungen zu lösen. Erst daraufhin folgt das Trocknen der Wolle. Bei sonnigem Wetter nutzt man Sonnenenergie, um möglichst umweltfreundlich zu trocknen.
Als nächstes folgt das Rupfen und Karden der Wolle, um sie aufzulockern und zu einem gleichmässigen Vlies zu verarbeiten. Im letzten Schritt wird das qualitative Vlies mit einem ebenso hochwertigen Stoff vernäht.
Im Nachfolgenden Video zeigen wir, wie ihr Duvet hergestellt wird. Von A-Z
Die beste Wahl: Alpaka-Lamawollduvet
Bei diesem Produkt kommt alles zusammen, was wichtig ist – Handarbeit, Regionalität und Nachhaltigkeit. Ausserdem sind die Bettwaren für Allergiker und empfindliche Haut geeignet.
Natura Handwerk steht hinter der hochwertigen Handarbeit mit schweizer Qualität und vermeidet so Tierleid oder das Nutzen von chemischen Reinigungen. Zudem sorgt das Duvet dafür, dass man entspannt ein- und durchschlafen kann. – Ein absolutes Muss, wenn man sich am nächsten Morgen fit fühlen will, bevor man in den neuen Tag startet!
Ihre Wahl: Eine Auswahl unserer Produkte
Selbergemachtes mit Herz
DIY: Herz aus Garn und Karton basteln – eine einfache und kreative Dekoidee für den Valentinstag
Möchtest du eine liebevolle und dekorative Bastelidee ausprobieren? Dann ist dieses DIY-Projekt genau das Richtige für dich! Mit einfachen Materialien, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast, kannst du ein wunderschönes Herz aus Garn und Karton gestalten. Ob als hübsche Wanddekoration, als Anhänger für Geschenke oder als kleine Aufmerksamkeit für einen lieben Menschen – dieses Herz ist vielseitig einsetzbar und macht richtig etwas her. Besonders zum Valentinstag eignet es sich perfekt als selbstgemachtes Geschenk mit persönlicher Note. Nichts sagt „Ich liebe dich“ mehr als ein handgefertigtes Präsent!
In dieser Anleitung zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du aus einem einfachen Stück Karton und etwas Garn ein einzigartiges Herz kreierst. Du brauchst dafür weder spezielle Werkzeuge noch teure Materialien – nur ein wenig Geduld und Kreativität. Also schnapp dir deine Bastelsachen und los geht’s!
Schritt 1: Die Herzform vorbereiten
Als Erstes benötigst du ein stabiles Stück Karton. Falls du keinen Bastelkarton zur Hand hast, kannst du einfach einen alten Karton, beispielsweise von einer Versandverpackung, verwenden. Schneide ein passendes Stück heraus und achte darauf, dass es stabil genug ist, um seine Form zu behalten.
Zeichne mit einem Stift ein Herz in der gewünschten Grösse auf den Karton. Falls du dir unsicher bist, kannst du eine Vorlage aus dem Internet ausdrucken oder das Herz zuerst auf ein Blatt Papier vorzeichnen, ausschneiden und dann auf den Karton übertragen. Bedenke, dass das fertige Herz durch die Garnumwicklung etwas grösser wirken wird als die ausgeschnittene Form.
Nun nimmst du eine Schere oder ein Bastelmesser und schneidest das Herz vorsichtig aus. Falls der Karton sehr dick ist, kann es helfen, mit einem Cutter zu arbeiten. Achte dabei auf eine saubere Schnittkante, damit das Endergebnis schön aussieht.
Schritt 2: Das Garn befestigen und wickeln
Wähle ein Stück Garn in einer Farbe deiner Wahl. Je dicker das Garn, desto schneller wirst du das Herz umwickelt haben. Fixiere das Garn am oberen Mittelpunkt des Herzens – entweder mit einem Tacker, einem kleinen Stück Klebeband oder einem Tropfen Bastelkleber. Falls du es mit einem Knoten fixieren möchtest, achte darauf, dass dieser gut hält.
Nun beginnst du, das Herz mit dem Garn zu umwickeln. Führe den Faden immer von einer Stelle zur gegenüberliegenden Seite, sodass ein interessantes, kreuz und quer verlaufendes Muster entsteht. Ziehe das Garn dabei immer leicht straff, damit es sich nicht löst oder verrutscht. Falls du möchtest, kannst du mehrere Garnfarben verwenden, um ein buntes und abwechslungsreiches Design zu schaffen.
Achte darauf, dass du die gesamte Herzform gleichmässig bedeckst. Falls du eine dichte Wicklung bevorzugst, kannst du das Garn mehrfach um bestimmte Stellen wickeln. Dies verleiht dem Herz eine plastische und voluminöse Optik.
Schritt 3: Das Herz vollenden
Nach ein wenig Übung wirst du feststellen, dass das Wickeln schnell und einfach von der Hand geht. Wenn du mit dem Ergebnis zufrieden bist, führe das Garn zur oberen Mitte des Herzens zurück und schneide es mit einer Schere ab. Verknote das lose Ende und fixiere es mit einem Tropfen Kleber oder indem du es unter bereits vorhandene Fäden schiebst.
Falls du das Herz aufhängen möchtest, kannst du eine Schlaufe formen. Lasse dazu etwa 10 cm Garn übrig und führe das Ende unter die vorhandenen Stränge. Mache einen festen Knoten, falte den restlichen Faden in der Hälfte und befestige ihn erneut am oberen Teil des Herzens. So entsteht eine praktische Aufhängung.
Fazit
Mit nur wenigen Materialien und einfachen Handgriffen kannst du ein wunderschönes Garnherz basteln. Es eignet sich hervorragend als Deko-Element, persönliches Geschenk oder auch als kreative Bastelidee für Kinder. Besonders zum Valentinstag ist dieses DIY-Herz eine tolle Möglichkeit, deine Liebe auf eine kreative und persönliche Weise auszudrücken. Probiere verschiedene Farben und Garnarten aus, um dein Herz individuell zu gestalten. Viel Spass beim Basteln!
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Tag der offenen Tür 2022 – Impressionen
Die Ausstellung 2022 war wieder einmal ein Highlight in dem Jahr. Es gab jede Menge zu sehen. Unter anderem auch unseren neuen Alpakas. Die Wollverabeitungsmaschinen wurden durch Werner erklärt und demonstriert währen Evi im Ausstellungsraum die fertigen Produkte zum Anprobieren und Kaufen anbot. Der Rest des Natura-Teams führte unsere Tiere vor oder bewirtschafteten die Gäste.
Tag der offenen Tür 2021 – Impressionen
Zwei sonnige Tage wurden uns beschert am „Tag der Offenen Tür 2021“ in Uebeschi.
Wieder gab es jede Menge zu sehen und zu bestaunen.
Im Ausstellungsraum konnten die fertigen Produkte angesehen, anprobiert und gekauft werden. Im Kard- und Filzraum wurde gezeigt, wie Pfannenuntersätze gefilzt werden. Hier durfte man auch selber Hand anlegen, was ein Spass war für klein und gross war.
Etwas feines zu Essen gab es natürlich auch. Sowie viele Tiere, von Alpakas über Esel bis Ziegen.
Die Impressionen gibt es in der folgenden Galerie. Fotos von Dan’s Art.
Neue Frisur für unsere Lamas
Letzte Woche erhielten unsere Lamas die Sommerfirsur.
Die fünf Tiere sind nun um einiges dünner und ein wenig leichter geworden.
Schön zu sehen im Vorher / Nachher vergleich.
Weitere Bilder gibt es unten in der Galerie.


















Tag der offenen Tür 2020 – Impressionen
Zum ersten mal haben wir unsere Ausstellung in den September verschoben. Diesmal nicht als Frühlingsausstellung, sondern als Tag der offenen Tür.
Wie immer gab es jede Menge zu sehen und leckere Bauernspezialitäten zu genießen.
Auch genießen könnt ihr die Bilder in der Galerie;
Frühlingsausstellung 2019
Wie jedes Jahr, am zweiten Mai Wochenende gab es wieder eine menge zum sehen, degustieren und bestaunen auf dem Hof in Uebeschi.
Einige Impressionen sind in der Galerie zu sehen.
Rückblick – Frühlingsausstellung 2018
Leider ist sie schon wieder vorbei, die Frühlingsausstellung auf unserem Hof.
Wir möchten uns bei allen Besuchern bedanken für dieses tolle Wochenende und wir freuen uns bereits auf nächstes Jahr.
Unser Sohn Daniel von Dan’s Art hat einige Impressionen als Video festgehalten.
Solaranlage
Seit kurzem Produzieren wir unseren Strom umweltfreundlich aus der Energie der Sonne.
Mehr zu unserer Solaranlage
Werner Spycher
Steckbrief:
Geboren: 2. Mai 1957
1. Lehre: Landwirt
Berufliche Tätigkeit: Geschäftsführer Natura-Handwerk, Landwirtschaftsmitarbeiter, Allrounder
Werner ist auf dem Hof in der Lischen in Uebeschi aufgewachsen. Nach der obligatorischen Schulzeit hat er die Ausbildung zum Landwirt gemacht.
Evi Spycher – Schnyder
Steckbrief:
Geboren: 26. April 1962
1. Lehre: Bäuerliches Haushaltlehrjahr bei Familie Ernst Schmutz in Lampenberg BL
2. Lehre: Bäuerliche Haushaltungsschule Hondrich 1983
Berufliche Tätigkeit: Bäuerin,Hausfrau,Geschäftsfrau
Geschichte
. . . der Weg zum Bauernhof
SCHULZEIT
In Basel aufgewachsen, mit 14 Jahren nach Gelterkinden in ein altes renovationsbedürftiges Bauernhaus gezogen, lernte ich dort das Landleben kennen.
Bei einem Nachbarn half ich auch schon bald neben der Schule im Stall und auf dem Feld mit. Aus meinem Ersparten erstand ich mir dann eine Brienzer-Ziege.
Das Heu mähte ich alles mit der Sense von Hand und brachte es mit dem Leiterwägeli ein.
Anbau von Flachs

Der Nachbar stellte mir eine Aare Land zur Verfügung, worauf ich Flachs anpflanzte. Ich besorgte mir nach der Ernte dann aus einem Museum die verschiedenen Instrumente zur Verarbeitung dieses Materials.
Mehr Infos: Flachsverarbeitung
Spinnen
Ein anderer Nachbar hatte eine Schafherde, ich fragte ihn um Wolle an, wusch diese von Hand, färbte sie mit Pflanzen ein, (die Anleitungen entnahm ich einem Buch), kämmte sie mit Handkarden und lernte dann das Spinnen anlässlich eines Kurses, welcher von einem älteren Ehepaar in unserem Haus gegeben wurde. Das fertige Garn verstrickte ich zu einem Pullover. Das war vor im Jahr 1976 , mittlerweile habe ich viel dazugelernt in Kursen und auch erfahren, dass Schafwolle eben nicht gleich Schafwolle ist.
Korben
Neben der Schule wollte ich auch noch kreativ sein und so lernte ich bei einem alten Korber das Weidenflechten.Es entstanden „Chrisichrätte“ und verschiedene kleinere Korbwaren. Für grosse Weidenkörbe hatte ich noch zu wenig Kraft und Übung, dass sie schön rund würden.
AUSBILDUNG
Nach der Schule half ich bei verschiedenen Bauern aus, wobei ich vor allem auf dem Feld (Traktorfahren)und im Stall (melken), aber auch sonst alle anfallenden Arbeiten verrichtete. Das bäuerliche Haushaltlehrjahr absolvierte ich ein Jahr später auf dem Lampenberg (Abendsmatt)BL. Danach konnte ich selbständig einen Bauernhaushalt führen und war dann an verschiedenen Stellen in frauenlosen Bauernhaushalten, bis ich die Haushaltungsschule Hondrich absolvieren konnte.
Tracht
Nach der Schulzeit, als ich bei einem Bauern im Nachbardorf arbeitete, trat ich erstmals in eine Trachtengruppe ein. Ich war von Anfang an total begeistert, vor allem auch von den Trachten. In Gelterkinden wurden nur gemischte Paare geduldet, es durften also nicht zwei Frauen miteinander tanzen. Ich hatte Glück,es war noch ein Lediger dabei. Ich nähte mir dann auch die Baselbieter Werktagstracht, dazu gehörte natürlich auch ein weisses Trachtentüchli (siehe Bild). In einem Nachbardorf wohnte eine Frau, welche das filoschieren noch beherrschte und es mir auch beibrachte.
Rösslifahrten
Nachdem ich schon etwas Geld selber verdient hatte, verkaufte ich meine inzwischen vier Ziegen und erstand mir dafür einen vierjährigen Ponyhengst mit Wägeli. Wir mussten ihn jedoch sofort kastrieren lassen, sobald er ein Pferd auch nur von weitem sah, stellte er sich auf die Hinterbeine oder fuhr einfach den Hang hinauf mitsamt dem Wägeli. Nach der Kastration war er schon etwas ruhiger geworden, sodass ihn auch meine 11-jährige Schwester reiten konnte.
Haushaltungsschule Hondrich
1993 absolvierte ich in Hondrich die bäuerliche Haushaltungsschule und lernte dort noch gründlich putzen, kochen, nähen usw. Besonders das Handweben (siehe Jacke auf dem Bild) hatte es mir angetan. Ich wob auch die Schürze zur Gotthelftracht, welche ich mir dort unter der Anleitung einer Trachtenschneiderin anfertigen durfte. Das Gärnli knüpfte ich natürlich auch selber dazu. (Die Kolleginnen konnten nicht verstehen,das ich so etwas machen konnte).
HEIRAT
1984 heiratete ich dann einen Bauern und kam so nach Uebeschi. Bis unsere fünf Kinder aus dem Gröbsten heraus waren, hatte ich nicht viel Zeit, mich meinen Hobbys zu widmen.
Zwölf Jahre später jedoch, anlässlich eines Schafwollduvetnähkurses in der Haushaltungsschule Hondrich, packte es mich wieder und ich fing an, mich wieder mit der Schafwolle zu befassen. Wir traten dann auch dem Verein „pro Wolle“ bei und ich verkaufte an Märkten und Messen (Neuland Berner Oberland etc.) unsere Produkte. Nebst den Duvets, Unterlagen und Kissen fertigen wir nun auch Teppiche, Jacken, Gilets usw. auf unseren Webstühlen und Webmaschinen.
Da der Preis für die Schafwolle stetig sank, bekamen wir immer mehr Angebote und so mussten wir uns überlegen, was man noch daraus herstellen könnte. Wir hörten, dass die Wolle sehr gut wäre zum Isolieren von Häusern und da wir gerade unser Haus ausbauen wollten, verwendeten wir nun die 2. Klass-Wolle zur Isolation.
HOBBYS
2002 begann ich das, was schon lange in meinem Kopf schwebte: Klöppeln. Ich lernte anlässlich eines Filoschierkurses, den ich gab, eine geübte Klöpplerin kennen, welche in einem Nachbardorf wohnte und bereit war, mir das Klöppeln beizubringen. Es ist sehr arbeitsintensiv, aber sonst gar nicht so schwierig, wie es aussieht.
Verarbeitung von Lamawolle
Ich muss immer wieder etwas Neues ausprobieren und so befasse ich mich nun seit Anfang des Jahres 2004 auch mit der Verarbeitung von Lama- und Alpakawolle. Da es bis dahin in der Schweiz noch niemand gab, der die Wolle verarbeitet, wird sie nach Frankreich,England oder Deutschland transportiert, von wo sie in eine Wäscherei nach Ungarn oder Belgien kommt. In Deutschland oder Frankreich wird sie gekardet (aus den schönen Farben wird ein einheitliches Graubraun) und dann maschinell zu Pullovern, Socken usw. verarbeitet. Zurück in der Schweiz hat man natürlich nie ein Produkt von den eigenen Tieren, was bei meiner Verarbeitung ohne weiteres möglich ist.

RACHTENFEST HERZOGENBUCHSEE 04
Bei schönstem Sonnenschein durften wir auf der grossen Wiese tanzen.
LAMATREKKING bei Vreni Gutekunst in Aeschi
Trotz Regen am Mittag war es eine sehr schöne Wanderung mit den Lamas und Alpakas.

HERBSTMÄRIT GELTERKINDEN
Nach 20 Jahren Abwesenheit hatte ich nun einen Stand am Märit in meiner alten Heimat.

Auftritt mit der Kindertrachtengruppe Wattenwil


Beat in Action
Kurt in Action
Konzert mit der Trachtengruppe Blumenstein in Uebeschi

Weekend im Wallis und Tessin
Fahrt in der Seilbahn zur Alp.




Der Jakstier ist nicht bösartig.
Ein Jaktrekking kommt vorbei,es ist Daniel Wismer vom Nachbardorf.
Besichtigung der Jakherde der Familie Lengen.
Trachtengruppenreise 06
in Rapperswil

Reise in die Toscana mit Hirsig Peter und Bethli

Reise in die Ukraine mit der landwirtschaftlichen Schule Ebenrain Sissach
Mai 08 Tanz mit den Einheimischen am Idyllischen See

Reise nach Frankreich
im Sommer 2010 machten wir mit Brigitte einen Ausflug nach Südfrankreich.Wir besichtigten das Wollverarbeitungsmuseum Ardelaine in St. Pierreville.
Die Wollverarbeitung in Miniatur wurde mittels Tonband,Beleuchtung und Bewegungen der Figuren weitergegeben.


Eine junge Frau erzählte uns die Geschichte der Wollverarbeitung in französisch und englisch (für Brigitte).Werner verstand weder noch,aber er kennt ja dieses Metier.
Hier mussten wir mit den Handkarden unser Können unter Beweis stellen.
Taufumzug zum Gotthelfmusical am 2. Juli 2011 in Thun
wir zeigten die Wollverarbeitung








Miguel der Alpakawallach ist leider im Sommer 2013 gestorben
Alpakas
seit dem 15. November 2011 sind wir nun auch stolze Besitzer von zwei Alpakawallachen. Manuel,der braune ist ein Suri und Miguel,der schwarze ein Huyacaia.A
Im Sommer 2013 und im Herbst 2014 mussten wir leider die beiden Alpakas altershalber einschläfern lassen.
Alina
Am 12. August 2012 kam die zweijährige Lamastute Alina dazu uns.


Hochzeit unserer Tochter
am 10. August 2012 haben wir zu unseren vier Söhnen noch einen Schwiegersohn bekommen.

Tina und Alina mit Fohlen
Seit dem 9. Mai 2013 besteht unsere Herde aus drei Lamas und zwei Alpakas

Brunch
Am 1. August 2013 hatten wir zum ersten Mal einen Brunch mit regionalen Spezialitäten,wie z.B Lama-,Büffel- und Trutenfleisch, Büffel-, Schaf- und Ziegenkäse usw. bei uns auf dem Hof. Die Nachfrage ist immer sehr gross, wir können ca. 300 Personen plazieren.

Private Events auf dem Bauernhof mit WollverarbeitungWir führen auch individuelle Events durch.
z.B. :
-Kindergeburtstage mit Lamatrekking, Basteln, Z^Vieri
-Familientag mit Lamatrekking, Basteln und Bräteln
-Brunch
-Führungen durch unseren Wollverarbeitungsbetrieb und Museeum mit Verpflegung nach Wunsch
-Bastelnachmittage
usw.für Vereine, Gruppen, Firmenanlässe ,Familien, usw.

Museeumsnacht in Bern
Ende März 2013 durften wir an der Museeumsnacht in Bern mitmachen.


Wir zeigten das weben und spinnen von Schafwolle. Das Thema war: die sieben Totsünden , eine davon die “ Wollust“ zeigten wir.Das Publikum durfte auch selber Hand anlegen und merkte vor allem beim Spinnen,dass es viel einfacher aussieht ,als es ist.
Der Filzworkshop an der Museeumsnacht fand sehr gut Anklang.
Tina
Seit Anfang Mai 2013 gehört eine weitere Lamastute zu unserer Herde,sie heisst Tina. Im Sommer 2014 konnte ich sie gegen eine Scheckstute namens Nicole eintauschen.Ihr Stutfohlen Emma konnte ich noch dazukaufen.

Lamafohlen
Am 9. Mai 2013 kam bei uns zum ersten Mal ein Lamafohlen zur Welt.Es heisst Anja.

Bea, Alinas zweite Fohlen
kam am 17. Juni 2014 zur Welt.Im Vordergrund Anja,ihre einjährige Schwester.

Landdienst auf unserem Hof
Seit Sommer 2014 beschäftigen wir nach einer Pause von ein paar Jahren wieder Landdienstmädchen. Die Vermittlerin heisst nun Agriviva.
Am 16. August 2014 veröffentlichte der Zürcher Oberländer einen Artikel über den Landdienst auf unserem Hof.

Evi und Eva mit Nicole und Emma
Hier geht es zum Zeitungsausschnitt
Nicole und Emma
im Sommer 2014 konnten wir Nicole und das Fohlen Emma zu uns holen

Aufladen der grossen Webmaschine in Dornbirn
nun können wir bis 3 Meter breite Teppiche weben.


Auf dieser halbautomatischen Webmaschine können wir bis 3 Meter breite Teppiche anfertigen.
Charly , Alinas dritte Fohlen kam am 6. Juli 2015 zur Welt
Leider ist er am Silvester 2015 gestorben,er hatte eine Darmverwickelung.Wir konnten ihm aber sein schönes weisses Fell noch abziehen,sodass wir noch ein Andenken an ihn haben.
Bild
OLMA
Seit 20.. sind wir jedes Jahr im Oktober mit einem Stand im „Bäuerlichen Handwerk“ an der OLMA in St. Gallen vertreten.


OLMA 2015
Auch an der diesjährigen OLMA zeigten wir wie Garn entsteht und wie Teppiche hergestellt werden.
Bändeliwebmaschine
hiermit können vollautomatisch Baumwoll-,Seiden-,oder andere Bändeli gewoben werden.Farben und Muster auch auf Wunsch bei Grösseren Mengen.

Auftritt an der BEA 2016 mit dem Verein der Neuweltkameliden
Wir zeigten das Weben und spinnen von Alpakawolle

Lamafohlen 2016
Ende Juni 2016 kam Daria zur Welt und Denise einen Monat später.
Die Mutter von Denise, Alina ist drei Wochen nach der Geburt gestorben,sodass wir sie mit der Flasche aufziehen mussten.

Museumseröffnung Juni 2016
Wir zeigen euch anhand von alten Geräten, wie man früher Textilien herstellte.



Miniaturemuseum
Auch für Puppen haben wir verschiedene Geräte gesammelt.
Mittelaltermarkt
mit dem nachgebauten alten Handspinnrad und dem Webstuhl können wir dem Publikum die Wollverarbeitung im Mittelalter veranschaulichen.


Am Gotthelfmarkt in Sumiswald sind wir auch jedes Jahr dabei.
Brigitte Boss – Spycher
Steckbrief:
Geboren: 22. Dezember 1984
1. Lehre: Sattlerin im Zeughaus Thun
Berufliche Tätigkeit: Teilzeitverkäuferin Landi Steffisburg, Yogalehrerin (https://yoga-brigit.ch/ ) verheiratet mit Mike Boss, Kinder: Jason und Angelina

