Kategorie: Familie

Werner Spycher

Steckbrief:

Geboren: 2. Mai 1957 1. Lehre: Landwirt Berufliche Tätigkeit: Landwirt, Geschäftsführer, Allrounder   Werner ist auf dem Hof  in der Lischen in Uebeschi aufgewachsen. Nach der obligatorischen Schulzeit hat er die Ausbildung zum Landwirt gemacht. 

Evi Spycher – Schnyder

Steckbrief:

Geboren: 26. April 1962 1. Lehre: Bäuerliches Haushaltlehrjahr bei Familie Ernst Schmutz in Lampenberg BL 2. Lehre: Bäuerliche  Haushaltungsschule Hondrich 1983 Berufliche Tätigkeit: Bäuerin,Hausfrau,Geschäftsfrau   Geschichte  . . . der Weg zum Bauernhof   SCHULZEIT In Basel aufgewachsen, mit 14 Jahren nach Gelterkinden in ein altes renovationsbedürftiges Bauernhaus gezogen, lernte ich dort das Landleben kennen. Bei einem Nachbarn half ich auch schon bald neben der Schule im Stall und auf dem Feld mit. Aus meinem Ersparten erstand ich mir dann eine Brienzer-Ziege. Das Heu mähte ich alles mit der Sense von Hand und brachte es mit dem Leiterwägeli ein.   Anbau von Flachs Der Nachbar stellte mir eine Aare Land zur Verfügung, worauf ich Flachs anpflanzte. Ich besorgte mir nach der Ernte dann aus einem Museum die verschiedenen Instrumente zur Verarbeitung dieses Materials. Mehr Infos: Flachsverarbeitung           Spinnen Ein anderer Nachbar hatte eine Schafherde, ich fragte ihn um Wolle an, wusch diese von Hand, färbte sie mit Pflanzen ein, (die Anleitungen entnahm ich einem Buch), kämmte sie mit Handkarden und lernte dann das Spinnen anlässlich eines Kurses, welcher von einem älteren Ehepaar in unserem Haus gegeben wurde. Das fertige Garn verstrickte ich zu einem Pullover. Das war vor  im Jahr 1976 , mittlerweile habe ich viel dazugelernt in Kursen und auch erfahren, dass Schafwolle eben nicht gleich Schafwolle ist.                 Korben Neben der Schule wollte ich auch noch kreativ sein und so lernte ich bei einem alten Korber das Weidenflechten.Es entstanden „Chrisichrätte“ und verschiedene kleinere Korbwaren. Für grosse Weidenkörbe hatte ich noch zu wenig Kraft und Übung, dass sie schön rund würden.                   AUSBILDUNG Nach der Schule half ich bei verschiedenen Bauern aus, wobei ich vor allem auf dem Feld (Traktorfahren)und im Stall (melken), aber auch sonst alle anfallenden Arbeiten verrichtete. Das bäuerliche Haushaltlehrjahr absolvierte ich ein Jahr später auf dem Lampenberg (Abendsmatt)BL. Danach konnte ich selbständig einen Bauernhaushalt führen und war dann an verschiedenen Stellen in frauenlosen Bauernhaushalten, bis ich die Haushaltungsschule Hondrich absolvieren konnte.           Tracht Nach der Schulzeit, als ich bei einem Bauern im Nachbardorf arbeitete, trat ich erstmals in eine Trachtengruppe ein. Ich war von Anfang an total begeistert, vor allem auch von den Trachten. In Gelterkinden wurden nur gemischte Paare geduldet, es durften also nicht zwei Frauen miteinander tanzen. Ich hatte Glück,es war noch ein Lediger dabei. Ich nähte mir dann auch die Baselbieter Werktagstracht, dazu gehörte natürlich auch ein weisses Trachtentüchli (siehe Bild). In einem Nachbardorf wohnte eine Frau, welche das filoschieren noch beherrschte und es mir auch beibrachte.       Rösslifahrten Nachdem ich schon etwas Geld selber verdient hatte, verkaufte ich meine inzwischen vier Ziegen und erstand mir dafür einen vierjährigen Ponyhengst mit Wägeli. Wir mussten ihn jedoch sofort kastrieren lassen, sobald er ein Pferd auch nur von weitem sah, stellte er sich auf die Hinterbeine oder fuhr einfach den Hang hinauf mitsamt dem Wägeli. Nach der Kastration war er schon etwas ruhiger geworden, sodass ihn auch meine 11-jährige Schwester reiten konnte.           Haushaltungsschule Hondrich 1993 absolvierte ich in Hondrich die bäuerliche Haushaltungsschule und lernte dort noch gründlich putzen, kochen, nähen usw. Besonders das Handweben (siehe Jacke auf dem Bild) hatte es mir angetan. Ich wob auch die Schürze zur Gotthelftracht, welche ich mir dort unter der Anleitung einer Trachtenschneiderin anfertigen durfte. Das Gärnli knüpfte ich natürlich auch selber dazu. (Die Kolleginnen konnten nicht verstehen,das ich so etwas machen konnte).               HEIRAT 1984 heiratete ich dann einen Bauern und kam so nach Uebeschi. Bis unsere fünf Kinder aus dem Gröbsten heraus waren, hatte ich nicht viel Zeit, mich meinen Hobbys zu widmen. Zwölf Jahre später jedoch, anlässlich eines Schafwollduvetnähkurses in der Haushaltungsschule Hondrich, packte es mich wieder und ich fing an, mich wieder mit der Schafwolle zu befassen. Wir traten dann auch dem Verein „pro Wolle“ bei und ich verkaufte an Märkten und Messen (Neuland Berner Oberland etc.) unsere Produkte. Nebst den Duvets, Unterlagen und Kissen fertigen wir nun auch Teppiche, Jacken, Gilets usw. auf unseren Webstühlen und Webmaschinen. Da der Preis für die Schafwolle stetig sank, bekamen wir immer mehr Angebote und so mussten wir uns  überlegen, was man noch daraus herstellen könnte. Wir hörten, dass die Wolle sehr gut wäre zum Isolieren von Häusern und da wir gerade unser Haus ausbauen wollten, verwendeten wir nun die 2. Klass-Wolle zur Isolation.     HOBBYS 2002 begann ich das, was schon lange in meinem Kopf schwebte: Klöppeln. Ich lernte anlässlich eines Filoschierkurses, den ich gab, eine geübte Klöpplerin kennen, welche in einem Nachbardorf wohnte und bereit war, mir das Klöppeln beizubringen. Es ist sehr arbeitsintensiv, aber sonst gar nicht so schwierig, wie es aussieht.             Verarbeitung von Lamawolle                       Ich muss immer wieder etwas Neues ausprobieren und so befasse ich mich nun seit Anfang des Jahres 2004 auch mit der Verarbeitung von Lama- und Alpakawolle. Da es bis dahin in der Schweiz noch niemand gab, der die Wolle verarbeitet, wird sie nach Frankreich,England oder Deutschland transportiert, von wo sie in eine Wäscherei nach Ungarn oder Belgien kommt. In Deutschland oder Frankreich wird sie gekardet (aus den schönen Farben wird ein einheitliches Graubraun) und dann maschinell zu Pullovern, Socken usw. verarbeitet. Zurück in der Schweiz hat man natürlich nie ein Produkt von den eigenen Tieren, was bei meiner Verarbeitung ohne weiteres möglich ist.     RACHTENFEST HERZOGENBUCHSEE 04 Bei schönstem Sonnenschein durften wir auf der grossen Wiese tanzen. LAMATREKKING bei Vreni Gutekunst in Aeschi Trotz Regen am Mittag war es eine sehr schöne Wanderung mit den Lamas und Alpakas.     HERBSTMÄRIT GELTERKINDEN Nach 20 Jahren Abwesenheit hatte ich nun einen Stand am Märit in meiner alten Heimat.     Auftritt mit der Kindertrachtengruppe Wattenwil     Beat in Action                                                                                                  Kurt in Action     Konzert mit der Trachtengruppe Blumenstein in Uebeschi       Weekend im Wallis und Tessin Fahrt in der Seilbahn zur Alp.                                                                                          Der Jakstier ist nicht bösartig.                                                                                                                                                                                                                          Ein Jaktrekking kommt vorbei,es ist Daniel Wismer vom Nachbardorf. Besichtigung der Jakherde der Familie Lengen.     Trachtengruppenreise 06 in Rapperswil   Reise in die Toscana mit Hirsig Peter und Bethli     Reise in die Ukraine mit der landwirtschaftlichen Schule Ebenrain Sissach Mai 08 Tanz mit den Einheimischen am Idyllischen See     Reise nach Frankreich im Sommer 2010 machten wir mit Brigitte einen Ausflug nach Südfrankreich.Wir besichtigten das Wollverarbeitungsmuseum Ardelaine in St. Pierreville. Die Wollverarbeitung in Miniatur wurde mittels Tonband,Beleuchtung und Bewegungen der Figuren weitergegeben.       Eine junge Frau erzählte uns die Geschichte der Wollverarbeitung in französisch und englisch (für Brigitte).Werner verstand weder noch,aber er kennt ja dieses Metier. Hier mussten wir mit den Handkarden unser Können unter Beweis stellen.   Taufumzug zum Gotthelfmusical am 2. Juli 2011 in Thun wir zeigten die Wollverarbeitung           MGR_8009_KMGR_8007_K       MGR_8000_KMGR_7998_K     umzug 2011 6 mittel                                                                                                       Miguel der Alpakawallach ist leider im Sommer 2013 gestorben   Alpakas  seit dem 15. November 2011 sind wir nun auch stolze Besitzer von zwei Alpakawallachen. Manuel,der braune ist ein Suri und Miguel,der schwarze ein Huyacaia.A Im Sommer 2013 und im Herbst 2014 mussten wir leider die beiden Alpakas altershalber einschläfern lassen.   Alina Am 12. August 2012 kam  die zweijährige Lamastute Alina dazu uns.       Hochzeit unserer Tochter am 10. August 2012  haben wir zu unseren vier Söhnen noch einen Schwiegersohn bekommen.         Tina und Alina mit Fohlen Seit dem 9. Mai 2013 besteht unsere Herde aus drei Lamas und zwei Alpakas       Brunch     Am 1. August 2013 hatten wir zum ersten Mal einen Brunch mit regionalen Spezialitäten,wie z.B Lama-,Büffel- und Trutenfleisch, Büffel-, Schaf- und Ziegenkäse usw. bei uns auf dem Hof. Die Nachfrage ist immer sehr gross, wir können ca. 300 Personen  plazieren.   Private Events auf dem Bauernhof mit WollverarbeitungWir führen auch individuelle Events durch. z.B. : -Kindergeburtstage mit Lamatrekking, Basteln, Z^Vieri -Familientag mit Lamatrekking, Basteln und Bräteln -Brunch -Führungen durch unseren Wollverarbeitungsbetrieb und Museeum mit Verpflegung nach Wunsch -Bastelnachmittage usw.für Vereine, Gruppen, Firmenanlässe ,Familien, usw.                 Museeumsnacht in Bern Ende März 2013 durften wir an der Museeumsnacht in Bern mitmachen.     Wir zeigten das weben und spinnen von Schafwolle. Das Thema war: die sieben Totsünden , eine davon die “ Wollust“ zeigten wir.Das Publikum durfte auch selber Hand anlegen und merkte vor allem beim Spinnen,dass es viel einfacher aussieht ,als es ist.   Der Filzworkshop an der Museeumsnacht fand sehr gut Anklang.   Tina Seit Anfang Mai 2013 gehört eine weitere Lamastute zu unserer Herde,sie heisst Tina. Im Sommer 2014 konnte ich sie gegen eine Scheckstute namens Nicole eintauschen.Ihr Stutfohlen Emma konnte ich noch dazukaufen.         Lamafohlen Am 9. Mai 2013 kam bei uns zum ersten Mal ein Lamafohlen zur Welt.Es heisst Anja.     Bea, Alinas zweite Fohlen kam am 17. Juni 2014 zur Welt.Im Vordergrund Anja,ihre einjährige Schwester.      Landdienst auf unserem Hof   Seit Sommer 2014 beschäftigen wir nach einer Pause von ein paar Jahren wieder Landdienstmädchen. Die Vermittlerin heisst nun Agriviva. Am 16. August 2014 veröffentlichte der Zürcher Oberländer einen Artikel über den Landdienst auf unserem Hof.     Evi und Eva mit Nicole und Emma Hier geht es zum Zeitungsausschnitt   Nicole und Emma im Sommer 2014 konnten wir Nicole und das Fohlen Emma zu uns holen         Aufladen der grossen Webmaschine in Dornbirn nun können wir bis 3 Meter breite Teppiche weben.     Auf dieser halbautomatischen Webmaschine können wir bis 3 Meter breite Teppiche anfertigen. Charly , Alinas dritte Fohlen kam am 6. Juli 2015 zur Welt Leider ist er am Silvester 2015 gestorben,er hatte eine Darmverwickelung.Wir konnten ihm aber sein schönes weisses Fell noch abziehen,sodass wir noch ein Andenken an ihn haben. Bild     OLMA   Seit 20..  sind wir jedes Jahr im Oktober mit einem Stand im „Bäuerlichen Handwerk“ an der OLMA in St. Gallen vertreten. OLMA 2015 Auch an der diesjährigen OLMA zeigten wir wie Garn entsteht und wie Teppiche hergestellt werden.         Bändeliwebmaschine hiermit können vollautomatisch Baumwoll-,Seiden-,oder andere Bändeli gewoben werden.Farben und Muster auch auf Wunsch bei Grösseren Mengen.   Auftritt an der BEA 2016 mit dem Verein der Neuweltkameliden Wir zeigten das Weben und spinnen von Alpakawolle       Lamafohlen 2016 Ende Juni 2016 kam Daria zur Welt und Denise einen Monat später. Die Mutter von Denise, Alina ist drei Wochen nach der Geburt gestorben,sodass wir sie mit der Flasche aufziehen mussten.        Museumseröffnung Juni 2016 Wir zeigen euch anhand von alten Geräten, wie man früher Textilien herstellte.     spinnmasch mit erbauerin                                                                                                          Miniaturemuseum                                                                                                    Auch für Puppen haben wir verschiedene Geräte gesammelt.   Mittelaltermarkt mit dem nachgebauten alten Handspinnrad und dem Webstuhl können wir dem Publikum die Wollverarbeitung im Mittelalter veranschaulichen.   Am Gotthelfmarkt in Sumiswald sind wir auch jedes Jahr dabei.  

Brigitte Boss – Spycher

 

Steckbrief:

Geboren: 22. Dezember  1984 1. Lehre: Sattlerin im Zeughaus Thun Berufliche Tätigkeit: Teilzeitverkäuferin Landi Steffisburg, verheiratet mit Mike Boss,  Kinder:  Jason und Angelina read more

Daniel Spycher

Steckbrief:

Geboren: 1986 1. Lehre: Drechsler 2. Lehre: Logistiker Berufliche Tätigkeit: Selbstständiger Fotograf, Grafiker, Postmitarbeiter read more

Markus Spycher

Steckbrief:

Geboren: 29. Juni 1989 1. Lehre: Landwirt Berufliche Tätigkeit: Landwirtschaftsangestellter bei Werner Spycher read more

Kurt Spycher

Steckbrief:

Geboren: 21. März 1991 1. Lehre: Landwirt 2. Lehre: Logistiker Berufliche Tätigkeit: Postmitarbeiter read more

Beat Spycher

Steckbrief:

Geboren: 16. September 1995 1. Lehre: Restaurationsfachmann  (Kellner) 2. Lehre: Koch Berufliche Tätigkeit: Koch im Schützen Steffisburg